Posts filed under 'Bahnfahren'
Früher Frühling im sonnigen Süden
Wieder einmal ist ein wunderbarer Urlaub vergangen. Acht Tage lang erlebte ich Temperaturen auf einer Skala von schätzungsweise -5° bis gefühlten 27° Celsius, Witterungsverhältnisse von Schneegestöber über angenehme Frühlingswinde bis hochsommerlicher Trockenheit sowie Schlafkomfort von Hartschalensitz bis klimatisiertem Zweibettzimmer.
Um witzige Begegnungen, kleinere Abenteuer und widerspenstige bis großartige Geschmackserlebnisse reicher, kann ich jetzt noch von tollen Erebnissen und neuen Erfahrungen zehren.
Kathedrale Hl. Sava in Beograd (Serbien)
Du gehst im Dunkeln,
im Herzen bedrängt,
von Sorgen beengt,
plötzlich über dir Sterne funkeln.
(Wilhelm August Theodor Steinhausen)
Am Fuße der Akropolis in Athína (Griechenland)
Schmale Pfade schlängeln sich empor, wo exotische Pflanzen zwischen den Häusern wachsen. Strahlendes Weiß blendet die Sicht, sanftes Himmelsblau lässt den frühen Sommer genießen.
Vier Telefonzellen in Athína (Griechenland)
Kuriose Szene am Hafen von Athen. Sprache verbindet die Menschen, das Telefon ist wichtiges Verbindungsglied.
Garten Eden in Patra (Griechenland)
Ein Garten Eden inmitten einer trockenen, heißen Landschaft. Das Paradies liegt auf dem Dach der Stadt. Glitzerndes Meer und schneebedeckte Berge scheinen nur einen Steinwurf entfernt.
Canal Grande in Venezia (Italien)
Binnen zwölf Stunden zu Fuß eine ganze Stadt erschlossen. Ein wunderbarer Tag. Definitiv ein, wenn nicht gar der, Höhepunkt der Reise.
Fazit: Selbst nach fünf Reisen dieser Art bekomme ich noch immer nicht genug. Ganz Europa sollte mit dem Zug erfahren werden!
Add comment April 6, 2009
Anne.
In der S-Bahn. Ich steige ein, setze mich. Mir gegenüber liest eine junge Frau ein Buch. Ich frage sie: „Anne?!“ Sie schaut mich wortlos an. Nach einer Nanosekunde des Zögerns bekomme ich lediglich ein „Neee“ zustande.
Sie senkt den Blick und liest schmunzelnd weiter, während ich aus dem Fenster schaue. Plötzlich meint sie: „Also, ich heiße nämlich auch Anne.“
1 comment Januar 8, 2009
Täglich tausend Treppen.
Ich laufe eilig die Treppe hoch, in der Hoffnung, noch möglichst die nächste S-Bahn zu erreichen. Vor mir quält sich eine ältere Frau mit den Stufen, dreht sich um und teilt ihrer längst abgehängten Freundin entnervt mit: „Ich hasse Treppen!“ Aber anstatt ihrer Freundin blickt die Frau geradezu mir in die Augen. Ich muss lachen und nicke zustimmend – hatte ich in diesem Moment doch exakt dasselbe gedacht.
1 comment Dezember 10, 2008
Mangelnde Einsicht.
Es ist Montag Morgen. Die U-Bahn ist gewohnheitsmäßig gut gefüllt. Zwei alte Frauen stehen dicht aneinandergedrängt im Türbereich:
„Könn’Se mal weiter jehn, Sie seh’n doch, dass hier noch Leute rinn woll’n.“
„Na, warum gehen Sie denn nicht weiter?“
„Warum muss ick denn?“
Add comment November 17, 2008
Zwischen Liegewagen und gekühltem Bier
Elf Tage Eisenbahnurlaub: Fantastisches Wetter, Liegewagen und gekühltes Bier. Diesmal führte die Reise durch die Tschechische Republik und Polen bis in die Ukraine. 4587 km Bahnstrecke liegen hinter mir, ebenso wie fünf Grenzübertritte, vier Liegewagen und unzählige Umsteigebahnhöfe.
Spannend ist, wie es sich trotz eigener Unkenntnis über die ukrainische Sprache und praktisch nicht vorhandener Englisch- oder sonstiger Fremdsprachenkenntnisse auf ukrainischer Seite kommunizieren lässt. Auch der sporadische Einsatz ikonischer Gebärden erwies sich mal wieder als absolut unerlässliches und kommunkiationsunterstützendes Hilfsmittel.
Aufbruch (Katowice)
Zwischenstopp in Katowice. Plattenbauten, Hamburger und erfrischendes Bier. Liegen im Park und Genuss der letzten warmen Sonnenstrahlen.
Jesus (Przemyśl)
Przemyśl in Ostpolen an der Grenze zur Ukraine. In den Straßen riecht es förmlich nach Ehrfurcht und Seeligkeit. Abschließend ein anstrengender Aufstieg mit frommen Aussichten.
Am Yacht-Hafen (Sevastopol)
Die Krim – Halbinsel der Kontraste. Historischer Kriegsschauplatz gestern, reißender Inlandstourismus heute. Fantastisches Wetter bei gefühlten 35° Celsius im Schatten.
St. Michael (Kyjiw)
Kiew – Hauptstadt der goldenen Türmchen und blitzenden Dachziegel. Langen Spaziergängen durch die Innenstadt folgt ein kühles Bierchen unterm „Regenbogen“.
1 comment August 15, 2008
Ab in den SüdOSTen!
Lang erwartet, heiß ersehnt, endlich ist er eingerollt – der Zug, der mich geradewegs ins nächste Abenteuer bringt!
In wenigen Stunden geht es zum vierten Mal in Folge mit altbewährten Wegbegleitern ab in den wilden Osten. Diesmal wird es uns, wenn alles gut läuft, bis auf die Krim verschlagen. Aber bis dahin werden wir noch einige spannende Länder durchreisen und bestimmt wieder eine Menge toller Momente erleben.
Freut euch auf schicke AugenZuGRückBlicke!
Add comment August 2, 2008













