Archive for Juni 2008
Recycling
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel? So kommt jedeR auf ihre/seine Kosten.
Add comment Juni 26, 2008
Fête de la Musique in Berlin
2 comments Juni 22, 2008
Neues UNKRAUT da!
Die gemeinsame Mitgliederzeitschrift der Ost-Landesverbände der GRÜNEN JUGEND und der GRÜNEN JUGEND Berlin ist seit heute zum Download verfügbar.
Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist die Braunkohleförderung in Ostdeutschland. Neben einer Reportage aus der Lausitz über die Braunkohleförderung wird auch über den Widerstand gegen das Kohlekraftwerk in Lubmin berichtet.
Weitere Themen sind Aktionen gegen Gentechnik in Laase, Ideen für eine weitere Ausgestaltung des Solidarpakt II und ein Artikel über die politische Situation in Südafrika. Ich selbst habe dieser Ausgabe ein Plädoyer für die Abschaffung des Inzest-Paragraphs beigesteuert.
Darüber hinaus finden sich im neuen UNKRAUT Ankündigungen zu künftigen Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND im Osten der Bundesrepublik. Dazu zählt unter anderem der von mir bereits beworbene Ostkongress, der vom 4. bis zum 6. Juli in Berlin stattfinden wird. Hier geht’s zur Anmeldung.
Add comment Juni 19, 2008
GermanInnen im Rausch …
… oder: Wie aus Cannabis Hanf wurde
kannabis (ab 1000 v. Chr.) – Die GermanInnen klauten sich Wort und Produkt von den SkythInnen, einem osteuropäischen ReiterInnenvolk. Da sich die GermanInnen als Völkerschaft gerade in ihrer pubertären Phase befanden, konnte auch das Durchleben aufregender Prozesse nicht ausbleiben. Dazu gehörte, sich mit einer eigenen Jugendsprache von den anderen indoeuropäischen Familienmitgliedern abzugrenzen. So schoben und sogen sie ihre Laute wie wild zwischen Labia und Glottis hin und her, bis sich „hanap“ gegen das angestaubte „kannabis“ durchsetzen konnte. Überflüssige Endungen einfach wegfallen zu lassen, galt schon bei den GermanInnen als besonders trendy.
hanap (bis 750 n. Chr.) – Da die GermanInnenclique durch die Völkerwanderung in kleinere Gruppen zerfallen war, begann schon damals die Hatz nach Statussymbol, was zwischen Maas und Elbe in ein Bäumchen-wechsel-dich des Konsonantismus mündete. Es lassen sich zwei wesentliche Ergebnisse dieses Prozesses benennen: 1.) hanap wurde zu hanaf und 2.) die Entstehung des Hochdeutschen in einer Testversion: Althochdeutsch 1.0.
hanaf (bis 1050 n. Chr.) – Vielleicht ist es falsch, einer ganzen Sprachgemeinschaft vorzuwerfen, sie wäre maulfaul. Aber wenn mensch sich einmal den Fortgang des Kannabis-Märchens ansieht, dann lässt sich wohl kein anderes Urteil über die mittelhochdeutschen SprecherInnen fällen: Erst wird das zweite „a“ aus hanaf immer weiter reduziert – und schließlich verschwindet in einer Alles-muss-raus-Mentalität selbst aus dem Zwischenprodukt hanef das mickrige „e“.
Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen: formvollendet in Schönheit und funktionell in Begriff und Bedeutung besticht es in schlichter Eleganz – das neuhochdeutsche Hanf!
co-produced by A. S.
picture: StePagna / license: creative commons
1 comment Juni 16, 2008
Hungerstreik vorläufig beendet
Gestern berichtete der Taubenschlag, dass der Hungerstreik der französischen Gehörlosen vorläufig beendet sei. Drei Tage nach Streikbeginn habe die Regierung offenbar versprochen, mit den Gehörlosen in einen Dialogzu treten.
Die Gehörlosen lassen sich jedoch nicht auf bloße Lippenbekenntnisse oder faule Kompromisse ein:
Wenn sich dieses Versprechen allerdings als leer herausstellen sollte, dann geht es weiter mit dem Hungerstreik!
Add comment Juni 13, 2008











